Aufregendes Anweiden

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Spät, viel später als in den anderen Jahren fangen wir in diesem Jahr mit dem Anweiden der Pferde an. Da die Weiden  wegen der Hitze und Trockenheit des vergangenen Jahres in einem sehr schlechten Zustand waren, musste in diesem Jahr erst viel Zeit vergehen bevor  der Dünger und die Nachsaat wirken konnten. Es hieß ja, wir werden wieder so ein trockenes Jahr bekommen. In den letzten Wochen regnete es jedoch genug. Man kann zur Zeit davon ausgehen, dass die Weiden den Sommer über die Pferde ernähren können. Das ist jedoch nur ein Teil des Futterbedarfs. Man braucht ja auch Heu für den Winter. Im letzten Jahr war das Heu nicht nur knapp, sondern verdoppelte sich auch im Preis.

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Jetzt aber hieß es: es kann losgehen! Die Pferd dürfen eine halbe Stunde auf die Weide. Was für eine Aufregung. Sobald die ersten Pferde rausgingen, war nur noch Unruhe, Ungeduld und Aufregung auf dem Hof. Die Pferde in den Paddocks konnten die ersten Pferde auf der Weide grasen sehen oder auch toben. Leider haben die Pferde die Angewohnheit, vor Freude erst einmal zu toben und zu bocken. Sie graben dabei das mühsam aufgepäppelte Gras erst einmal um, bevor sie die Köpfe senken und ruhig fressen. An Reiten war gar nicht zu denken, viel zu nervös waren alle Pferde, die noch warten mussten, bis sie endlich auch auf die Weide durften.

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Zur Zeit geht es täglich im Shuttleservice ständig hin und her. Einige Pferde sind dabei so aufgeregt, dass man man die größte Mühe hat sie zu halten. Gruppenweise werden die Pferde von den Helfern jeweils für eine halbe Stunde zur Weide gebracht und zurück bevor die nächste Gruppe kommt. Jeden Tag ein wenig länger. Heute waren sie schon eineinhalb Stunden draußen. Man muss gut zu Fuß sein. Bis alle Pferde angeweidet sind, legt man täglich einige Kilometer hin. Die Aussicht, dass die Pferde bald Tag und Nacht draußen sein werden, entschädigt einen jedoch. Die Weidezeit ist ja nicht nur für die Pferde die schönste Zeit, sondern auch für uns Reiter und Pferdehalter. In einigen Tagen wird es so weit sein. Was für ein Glücksgefühl.

Eure Barbara