Beginne mit dem Führtraining

Ein gelassenes Pferd, wünschen wir uns das nicht alle? Am Anfang steht das Führtraining. Denn nur wenn dein Pferd folgsam auf dich und deine Signale achtet, könnt ihr gemeinsam die gestellten Aufgaben bewältigen. ⁠
✅ Kommunikationsbasis stärken⁠
✅ Vertrauen bilden für ein ruhiges und gelassenes Führen⁠
✅ Training optimieren, du kannst von beiden Seiten und mit Abstand gut führen⁠

✅ Am besten arbeitest du mit Sticks, Gerten oder Stöckchen, die als Verlängerung der Hand, weisendes oder begrenzendes Element dienen. ⁠
✅ Das Halfter sollte gut sitzen und⁠
✅ der Strick lang genug sein, mindestens 2 m.⁠
✅ Positive Verstärkung mit Loben im richtigen Moment, alle Fehlversuche werden ignoriert.⁠
✅ Eine gute Führposition ist zwischen Höhe des Schulterbereiches und Höhe des Halses deines Pferdes. Du und ein Pferd sollten sich mit dieser Position wohlfühlen. Bereits die richtige Position finden, ist die erste Übung.⁠
✅ Dein Führtraining beginnst du mit Kurven und Seitenwechseln, anschließend kannst du Rückwärts gehen üben. Diese drei Element kannst du dann im Trab z.B. mit Wechsel des Tempos trainieren.⁠

Pferd wird durch Wasser geführt im Kurs

Hier trainierst du am besten

Für das Training suchst du dir einen „sicheren“ Ort, ⁠
✅ den dein Pferd kennt⁠
✅ wo sich dein Pferd sicher fühlt⁠
✅ an dem dein Pferd bereits positive Erfahrungen gemacht hat⁠
✅ an dem du dich aber auch wohlfühlst⁠
✅ der Ort sollte eingezäunt/begrenzt sein⁠

Geeignet sind:⁠
Reithalle⁠
✅ Bewegungsshalle⁠
✅ Longierhalle⁠
✅ Roundpen⁠
✅ geschlossener Reitplatz⁠
✅ Paddock⁠
✅ (kleine) Weide⁠

Später kannst du das Training beim Spaziergang ins Gelände einfließen lassen oder einen Naurtrailpark bzw. Extremetrailpark besuchen.⁠ Du kannst dir auch professionelle Hilfe aus dem Bereich Horsemanship oder Workshops und Ausbildungsangebote im Bereich Pferdeausbildung dazuholen.

Pferdespielplatz für Gelassenheit und Horse agility mit Kursangebot

Die Ausstattung

Für dein Pferd:
✅ Knotenhalfter oder Kappzaun (mit weichem Nasenriemen)⁠
✅ langes Seil bsp. Bodenarbeitsseil 3,40 m lang, Longe oder ähnliches⁠
✅ etwas für die Belohnung⁠

Für dich:⁠
✅ festes Schuhwerk⁠
✅ Reithandschuhe⁠

Zum Üben⁠:
✅ Bällevorhang⁠
✅ Plastiktüten⁠
✅ Absperrband⁠
✅ Plane⁠
✅ Fahnen⁠
✅ Pylonen⁠
✅ Erhöhungen wie Palette, Steg, Matten⁠
Zum Nachbauen und Üben:
✅ Flattervorhang⁠
✅ Poolnudeln für ovale Durchgänge⁠
✅ Gassen bilden

Pferd wird richtig gelobt bzw. belohnt

Timing ist alles – Richtig belohnen

Belohnung ist wichtig, um positives Verhalten zu verstärken. Als Belohnung eigenen sich:⁠
✅ deine Stimme⁠
✅ dein Verhalten⁠
✅ Leckerlies⁠
✅ Futter in From von Möhren/Karotten⁠

✅ Das richtige Timing beim Loben ist besonders wichtig. Beispiel: Erkunden eines neuen Hindernisses. Du führst dein Pferd zum Hindernis und bleibt beide stehen. Du gibst die Bewegungsrichtung vor. ⁠
Nun heißt es aufpassen, denn wir müssen den kleinsten Impuls des Pferdes erkennen, der in Richtung Hindernis geht. Dies kann ein senken des Kopfes, ein Muskelzucken am Bein sein. ⁠
Die sofortige Bestätigung, schnell, effizient mittels Stimmlob ist hier angebracht!⁠

✅ Das nachhaltigste Lob ist das „gute Gefühl“, eine Belohnung in Form von Futterlob ist in diesem Stadium nicht angebracht. Das Stimmlob „in Time“, bestätigendes Streicheln am Hals ist oft für das Pferd besser zu verstehen, als klopfende Hände oder Futter zum falschen Zeitpunkt.⁠

Hier teilt Tanja Breunig von www.spessartreiter.de ihr Wissen und einige Bilder ihrer Workshops mit uns. Facebook: Aktivpaddock.Spessart und SpessartreiterTherapie

Eine Antwort auf „Mit Leichtigkeit zu mehr Gelassenheit“

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