Ein Winterpaddock ist eine gute Alternative zum Weidegang. So hat dein Pferd auch im Winter ausreichend Bewegung. Kann dort überschüssige Energie los werden, um dann mit dir zu trainieren.

🌱❄️ Bereitstellung von genügen Raufutter 
In Heunetzen angerichtetes Raufutter verlängert sogar die Futteraufnahmezeit, da durch die engen Maschen ein Herauszupfen und -ziehen notwendig ist. Die Tiere sind so länger beschäftigt und langweilen sich nicht so schnell. Zur Abwechslung kann das Raufutter aber auch immer wieder in kleinen Haufen auf dem Paddock verteilt werden.

🌱❄️ Unterstellmöglichkeiten und wärmende Decken
Das Winterfell schützt Pferde eigentlich ausreichend gegen Wind und Kälte, dennoch sollte auf dem Winterpaddock eine Unterstellmöglichkeit vorhanden sein, um vor besonders großer Kälte, starkem Wind oder Nässe zu schützen. Gibt es keinen Unterstand, sollten die Pferde mit einer wärmenden, wasserdichten Decke geschützt werden. 

🌱❄️ Sicherer Untergrund
Matschige und gefrorene Böden erhöhen nicht nur das Verletzungsrisiko des Pferdes, sondern mindern auch die Motivation des Tieres sich überhaupt zu bewegen. Mit Vliesen oder Lochmatten kann man schon im Vorfeld für einen sicheren Untergrund sorgen. Sollte der Boden bereits matschig oder gefroren sein, helfen Holzhackschnitzel oder Stroh und Späne.

🌱❄️ Ausreichende Weidezeit 
Tägliche und ausreichend lange Zeit draußen ist daher wichtig um übermütiges Handeln in Folge von überschüssiger Energie vorzubeugen. Wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest, dann kannst du dein Pferd erst nach dem Reiten oder Training auf den Paddock bringen. Die überschüssige Energie wurde so bereits abgebaut.

🌱❄️ Gesellschaft und Beschäftigung
Pferde sind Herdentiere. In kleinen Gruppen haben sie Gesellschaft und können sich mit den anderen Tieren beschäftigen. Bei Einzelpaddocks sollte immer mindestens ein weiteres Pferd in einem anderen, möglichst benachbarten Auslauf anwesend sein.

🌱❄️ Freier Zugang zu Wasser
Die Wasserversorgungsstelle sollte ausreichend gegen Frost und Kälte geschützt ist.

gefrorenes Wasser in Eimer auf Pferdepaddock

Frostfreie Tränken

Die eisigen Temperaturen im Winter beeinflussen die Versorgung der Pferde. Schlecht isolierte Tränken werden schnell zu Eisklumpen und unsere Vierbeiner haben so keinen Zugang mehr zu frischem Wasser. Mit diesen Tipps und Tricks von horizont könnt ihr dem Frost den Kampf ansagen und die Wasserversorgung eurer Pferde gewährleisten:

🌱❄️ Auf der Weide ist häufig weder eine Wasser- noch eine Stromleitung vorhanden. Um hier die Wasserversorgung zu gewährleisten, bieten sich so genannte Thermo-Eimer an. Diese Eimer sind so gut isoliert, dass das Wasser auch ohne Heizung nicht gefriert. Einziger Nachteil, sie müssen nachgefüllt werden und das bedeutet Wasser schleppen. Geeignet sind die Thermo-Eimer für Kleingruppen oder Einzeltiere, da sie nicht ein so großes Fassungsvermögen haben.

🌱❄️ Ist auf der Weide eine Wasserversorgung vorhanden, aber es fehlt eine Stromleitung, dann kann auf die Klappen- oder Balltränken zurückgegriffen werden. Diese sind ähnlich aufgebaut wie die Thermo-Becher und schützen durch die gute Isolation auch ohne Strom das Wasser vor dem Gefrieren. Am besten sind die Klappen- oder Balltränken für größere Pferdegruppen mit mindestens 10 Tieren geeignet.

🌱❄️ Wenn sowohl eine Wasser- als auch eine Stromleitung auf der Weide vorhanden sind, können beheizbare Standtränken verwendet werden. Die Tränke wird hierbei elektrisch beheizt und ist thermostatgesteuert, so wird der Stromverbrauch verringert.

🌱❄️ Tipp aus der Community: ein ausgediehnter Schlachtekessel (Wurst- oder Wäschekessel) kann mit z.B. Grabkerzen in der Brennkammer „beheizt“ werden und kann so für eisfreies Wasser sorgen.

Doch egal ob beheizbare Tränke, Thermo-Eimer oder Balltränke. Im Winter sollten die Wasserstellen auf den Weiden regelmäßig kontrolliert werden, um Schäden frühzeitig zu entdecken und die Wasserversorgung unserer Tiere zu sichern. Entdecke hier frostsichere Tränken von horizont

Eine Antwort auf „Winterpaddock, das solltest du beachten“

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