Zinkmangel bei Pferden

Zinkmangel bei Pferden

Zink ist eines der bedeutendsten Spurenelementen und Bestandteil verschiedener Proteine. Daher ist Zink bedeutend beim Stoffwechsel des Pferdes. Das Spurenelement kann nur kurzzeitig im Körper gespeichert werden, außerdem kann es nicht selbst gebildet werden. Eine Aufnahme durch die Nahrung ist also erforderlich. Leider enthalten viele Basisfutter immer weniger Zink.

Zink ist von elementarer Bedeutung für Gesundheit von Horn, Haut und Fell. Besonders in Zeiten des Fellwechsels, wenn der Stoffwechsel auf Hochtouren läuft, tritt ein erhöhter Bedarf an Zink auf. Wachstum, Stress (z.B. bei Turnieren), Trächtigkeit oder bei Krankheiten ist der Bedarf ebenfalls wesentlich höher. Symptome, wie

  • Haarausfall,
  • Verdickungen und Ablagerungen auf der Haut,
  • Juckreiz bis hin zum Sommerekzem,
  • Pilzerkrankungen,
  • schlecht heilende Wunden,
  • wiederkehrende Erkältungen,
  • Wachstumsstörungen,
  • brüchige Hufe,
  • Huffäule,
  • sogar Mauke

können auf einen Zinkmangel hindeuten. Gewissheit kann nur eine Blutuntersuchung mit Bestimmung des Zinkwertes (oft auch in Kombination mit Selen) geben.

Für den Heilungsprozess von Hautproblemen werden entsprechend häufig Zinksalben zur äußeren Behandlung verwendet. Mit einem hochwertigen Mineralfutter oder guten Mineralstoffpräparaten (in Form von Zinkchelat oder Zinksulfat für eine gute Aufnahme im Körper) kann der Zinkbedarf unterstützt werden. Dein Tierarzt berät dich gerne bei möglichen Mangelerscheinungen und bei der Zusammenstellung der optimalen Nahrungsergänzungsmittel für dein Pferd.